Ackergifte
Ackergifte

Was haben Waschmittel mit Ackergiften zu tun?


Wir konzipieren unsere Produkte nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft. Es geht uns also nicht nur um den leichten und vollständigen Abbau unserer Produkte, sondern auch um die Herkunft und die Qualität unserer Rohstoffe. Wenn möglich setzen wir Rohstoffe aus Bio-Anbau ein, denn der Bio-Anbau ist für uns die einzig nachhaltige Form der Landwirtschaft. Deshalb engagieren wir uns im „Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft“ für eine ökologische Landwende, damit auch zukünftige Generationen unbelastete Lebensmittel geniessen können.

Ackergifte? Nein Danke!

Die Wahrheit sieht anders aus.


Die konventionelle Landwirtschaft und die Agrar-Industrie will uns glauben machen, daß wir Pestizide brauchen, um die wachsende Bevölkerung zu ernähren. Die Industrie spricht von Pestiziden – wir nennen sie beim Namen: Ackergifte sind kaum zu kontrollierende Chemikalien. Allein in Deutschland gelangen im Jahr bis zu 35.000 Tonnen in die Umwelt*. Welchen Schaden sie in großen Teilen der Natur anrichten, dringt erst allmählich ins öffentliche Bewusstsein. Wie sie in ihrer gehäuften Vielfalt auf den Menschen wirken ist so gut wie unbekannt.

Fundorte

 

Eine von der Chemie-Industrie unabhängige, transparente, privat finanzierte Studie „Pestizid-Belastung der Luft“ wurde im Auftrag des Bündnisses für eine enkeltauglich Landwirtschaft und des Umweltinstituts München durchgeführt und beweist:

Pestizide sind überall, in jedem Winkel Deutschlands, auch weit abseits von den konventionell bewirtschafteten Äckern. Über die Luft verbreiten sie sich bin in Städte und Nationalparks. Wie schädlich sie für Gesundheit und Artenvielfalt sind, kann dabei nur erahnt werden. Wie gefährlich sie für die Bio-Landwirtschaft sind, ist aber jetzt schon klar: Wenn wir nicht sofort handeln, gibt es eines Tages keine Bio-Produkte mehr und damit keine giftfreie Ernährung für unsere Kind und Enkel.

Deshalb fordern wir gemeinsam mit unseren Partnern des „Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft“:

  • Sofortverbot der in der Luft am meisten verbreiteten Wirkstoffe: Glyphosat, Pendimethalin, Prosulfocarb, Metolachlor und Terbuthylazin

  • Pestizid-Verbot bis 2035: Die EU-Kommission muss bis zum Jahr 2035 schrittweise alle chemisch-synthetischen Pestizide verbieten.

  • Pestizid-Monitoring: Die Bundesregierung muss ein jährliches, deutschlandweites Monitoring über die Verbreitung von Pestiziden in der Luft durchführen und die Kombinationswirkung unterschiedlicher Wirkstoffe in der Natur und im Menschen erforschen.

  • Schadensersatz: Die Bundesregierung muss sicherstellen, dass der Bio-Landbau nicht durch den Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden aus der konventionellen Landwirtschaft geschädigt wird.

*Das Umweltbundesamt nennt folgende Zahlen: »Der Absatz von Pflanzenschutzmitteln in Deutschland lag zwischen 1995 und 2005 bei etwa 30.000 Tonnen (t) Wirkstoff (ohne Berücksichtigung der im Vorratsschutz eingesetzten inerten Gase, und mit Ausnahme des Jahres 1998). Seit 2006 liegt der Inlandsabsatz zwischen etwa 30.000 und 35.000 t Wirkstoff (ohne inerte Gase). Die Gruppe der Herbizide macht mit 49,2 % den größten Anteil an den abgegebenen Pflanzenschutzmitteln (ohne inerte Gase) aus.«

(https://www.umweltbundesamt.de/daten/landforstwirtschaft/pflanzenschutzmittelverwendung-in-der#zulassung-von-pflanzenschutzmitteln)