Ätzende Vorschriften: Kennzeichnung von Chemikalien

Auswirkungen der globalen Kennzeichnungspflicht

Ab Mitte 2015 ist für alle Wasch- und Reinigungsmittel die einheitliche Kennzeichnung nach GHS (Globally Harmonised System) verpflichtend. GHS ist eine weltweit einheitliche Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien. Dieses sieht umfangreiche Warn- und Sicherheitshinweise auch auf Wasch- und Reinigungsmitteln vor und wird aus unserer Sicht zu einer inflationären Verwendung von Warnsymbolen wie reizend, ätzend usw. auf Verpackungen führen.

Neben der Verwendung von Bio-Alkohol sind unsere Produkte vor allem durch den Gehalt an ätherischen Ölen und natürlichen Düften besonders betroffen. Diese werden nicht mehr in ihrer Gesamtheit beurteilt, sondern nach ihren Einzelbestandteile wie Limonen, Citral, Linalool usw. Das widerspricht unserer ganzheitlichen Betrachtung und Beurteilung von Stoffen, zumal diese im Endprodukt auch in ihrer gesamten Komplexität vorhanden sind.

Aus unserer Sicht wird es langfristig zur Verdrängung von Naturstoffen und zum vermehrten Einsatz synthetischer Düfte führen, die dieser Kennzeichnung nicht unterliegen. Die gesetzliche Verpflichtung zur Umsetzung dieser neuen Kennzeichnungsvorschrift erfolgt auf unseren Produkten nach und nach seit Mitte 2014.

Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass sich unsere Rezepturen im Hinblick auf diese neue Kennzeichnungspflicht nicht verändert haben. Unsere Produkte enthalten nach wie vor keine Enzyme, keine Konservierungsstoffe, keine petrochemischen, sondern pflanzlichen Tenside und sind zertifiziert nach Ecocert und den strengen Richtlinien von Ecogarantie.

Kerstin Stromberg
Geschäftsführerin 

 

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